Vor vielen Jahren fanden wir ein Haus. Es war ideal. Es verbarg
Möglichkeiten. Wir beschlossen es miteinander zu versuchen.
In den Nächten verführte uns das Haus und erzählte
uns davon, wie es sein könnte.
Also machten wir uns an die
Arbeit. - In den ersten Jahren entstanden in Eigenarbeit
die Werkstatt, das Atelier und ein Teil des Gartens.
Während dieser Jahre kam etwas gänzlich Unvorgesehenes.
Eine Krankheit. Ausgelöst durch einen Virus. Der Afrikavirus.
Die erste der mehrmonatigen Reisen "noch unbeschwert mit
wenigen Dingen auf dem Rücken" war eine Offenbarung.
Ein Bj. 1962 Hanomag AL 28 "Cabriolet"
Die nächsten Reisen dann "wegen
unserer verboten unzuverlässigen Fahrzeuge leider
etwas beschwerter" waren dann immer verbunden mit
dem Besuch der afrikanischen Steinbildhauern und ihren
Arbeiten.
Erste Ausstellungen im Atelier und
Hof fanden statt.
Pläne für die Unterstützung des Künstlerdorfs
in Zimbabwe wurden gemacht. In Zimbabwe kam es zu einem politischen
Umschwung. Reisen dorthin wurden unmöglich. Alle weiteren
afrikanischen Träume und Pläne liegen seither auf
Eis.
Der Umbau des unteren Stockwerks folgt. Die große Wiese
im Westen danach - ein Truppenübungsplatz. Eine Neuanlage
war unumgänglich.
Im September 2004 wurde dann unser Skulpturengarten
offiziell eröffnet.
Die Erdarbeiten und Steinsetzungen sind beendet.
Die Ferienwohnung und der Seminarraum entstand.
Seit einigen Jahren können nun
auch andere Menschen unsere Erfahrungen in vielen Lebens-und
Gestaltungsbereichen nutzen, um Ihre Lebensräume
zu gestalten.