Arbeitsweise

Arbeitsweise und Entstehen der Skulpturen:

Die Künstler arbeiten nach europäischem Vorbild - so könnte man meinen. Sie gehen nicht mit einer festen Absicht ans Werk. Sie lassen sich vom Stein ansprechen.
Der Stein sagt, was in ihm ist. Wenn der Stein nicht mehr spricht, so lässt man ihn. Vergraben im Maisfeld oder nahe des Schlafplatzes des Bildhauers. Manchmal dauert es Jahre bis der Künstler weiterarbeiten kann; oft ist es ein kreativer Prozess, der fließend in wenigen Tagen beendet wird.


Mit primitivsten Werkzeugen - Meißel, Hammer, Schleifpapier, Raspeln und Feilen - ohne Verwendung von elektrischen Geräten, werden Skulpturen zum Leben erweckt, die eine Symbiose zwischen handwerklicher Perfektion und künstlerischem Ausdruck darstellen.

Die Skulpturen werden nach der Formgebung mit feinstem Sandpapier und Wasser glatt wie Marmor geschliffen.

Den endgültigen Ausdruck erhält die Skulptur jedoch erst durch eine Wachsschicht, die zum Abschluss aufgetragen wird. Dazu wird die Arbeit in einem archaisch anmutenden Prozess am offenen Feuer erhitzt um die Poren des Steins für das aufgetragene Wachs zu öffnen. Abschließend wir die Skulptur auf Hochglanz poliert.


Edmond Chamba bei Ausstellungs-Vorbereitungen im Kloster Alpirsbach mit einer Skulptur von Bernard Matemera

   
© web-design adamek