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Über uns
Als wir Zimbabwe das erste mal besuchten, kamen wir in der
Hoffnung, hier noch Anteil haben zu können an Werten,
die bei uns nur noch am Rande erfahrbar werden. Bei unseren
mehrmonatigen Reisen durch das Land, abseits der Touristenrouten,
waren wir zu Gast bei Menschen, die noch in einer ursprünglichen
Art leben und arbeiten.
Auf dem Weg zu den Künstlern hatten wir keine genaue
Vorstellung von unserem Ziel. Vielleicht, Dinge zu erleben,
von denen die Alten noch wissen und erzählen.
Die ersten Kontakte zu Galerien wurden geknüpft - "Galerien"
in den Dörfern der Künstler. Denn die meisten Künstler
bleiben. Hier, wo der Stein noch zu Ihnen spricht.
Nach einigen Wochen bei den Künstlern im Dorf, erwuchs
der Wunsch, ihre Werke zur Sprache kommen zu lassen, um -
vielleicht - anzurühren.
Die Werke, die zu uns sprachen, uns ansprachen, gingen mit
auf den Weg.
Die ersten Skulpturen gingen im Rucksack mit auf den Weg
nach Deutschland. Erst nach längerem Studium wurde klar,
welchen Platz die Shona- Bildhauerei in der Welt einnimmt.
Aus der anfänglichen Begeisterung wurde eine Lebensaufgabe.
Und Arbeit.
Alle Skulpturen wurden von uns persönlich ohne Zwischenhändler
direkt vom Künstler erworben. Wir machten uns von seiner
individuellen Arbeitsweise an seinem Wohnort vertraut. Über
fast zehn Jahre begleiteten uns diese Künstler in Zimbabwe.
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